Die Kunst und der Weltmädchentag und Weltfrauentag

gymwt – 5.3.2026 – 11 Fotos – 250 Aufrufe

 

Warum gibt es so wenige bekannte Künstlerinnen? Sind Frauen weniger kreativ? Können Mädchen nicht so gut zeichnen? Oder liegt es doch an anderen Gründen?

Diesen Fragen widmeten sich einige Klassen der Unterstufe im Kunstunter­richt mit Prof. Hörmann-Dörr. Schnell fanden die Schülerinnen und Schüler heraus, dass nicht die eigenen Fähigkeiten, sondern äußere gesellschaftliche Umstände Frauen oft daran hindern, ihr kreatives Potenzial zu entfalten. So war es bis vor etwa 100 Jahren Frauen in Österreich nicht erlaubt, ein Kunststudium zu beginnen und auch von der wichtigen Technik der Aktmalerei waren sie lange Zeit ausgeschlossen.

Auch die Rolle des Patriarchats und aktuelle Probleme von Mädchen und Frauen, die über die Kunst und Kunstgeschichte hinausgehen, wurden im Unter­richt besprochen. Anschließend sollten die Jugendlichen ein Kunstwerk gestalten, das diese Thematik aufgreift – ob ein Problem oder eine Lösung gezeigt wird, blieb den Lernenden überlassen.

Isabella Ullrich (2c) zeichnete eine beeindruckende Demonstration für Frauenrechte.

Isabel Wurz (3c) beschäftigte sich mit Beschimpfungen beim Thema Kleidung.

Paul Hartner setzte gemeinsam mit Valentin Winkler (beide 3c) die Idee um, dass die erste US-Präsidentin die gläserne Decke durchbrechen konnte.

Luisa Fasching (3b) setzt sich für Body-Positivity ein

Clara Pöppel (3b) zeigte einen Ausschnitt einer Demonstration.

Simona Schlüter (3c) zeichnete eine gefährliche Situation am Nachhauseweg.

Lilia Rosner (2c) setzte ein Statement für die Liebe zwischen Frauen.

Annalena Miedler (2a) möchte, dass die Periode kein Tabu mehr ist.

In die Kerbe schlug auch Zakhar Domennikov (3a), der findet, dass Tampons nicht peinlich sein sollten.

Sebastian Schuh (3a) gestaltete ein 3-D-Modell einer für Frauenrechte protestierenden Person.

Olivia Zmill (3a) notierte wichtige Inhalte.

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