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Wir versuchen Inklusion zu leben

nter diesem Motto fand ein gemeinsames Projekt zwischen dem Gymnasium und der Sonderschule Waidhofen statt. Es soll ein gelungenes Beispiel für gelebte Inklusion und Zusammenarbeit darstellen. Im Rahmen des Unterrichtsfachs Technik und Design arbeiteten Schülerinnen und Schüler beider Schulen eng zusammen, um kreative Ideen zu entwickeln und praktisch umzusetzen. Schulintern fand im Gymnasium dazu noch ein jahrgangsübergreifendes Projekt im Fach Religion statt und auch das Schülerteam der Bibliothek beteiligte sich daran.
Zu Beginn stand das gegenseitige Kennenlernen im Vordergrund. Durch gemeinsame Aktivitäten und Gespräche entstand rasch eine offene und wertschätzende Atmosphäre. In gemischten Gruppen wurden anschließend verschiedene Werkstücke geplant – von dekorativen Frühlingsartikeln bis hin zu kleinen Geschenkideen. Dabei konnten alle Beteiligten ihre individuellen Stärken einbringen. Besonders wichtig war, dass jede und jeder gesehen und ernst genommen wurde.
Während der Arbeitsphase zeigte sich, wie bereichernd Vielfalt sein kann. Die Schülerinnen und Schüler unterstützten sich gegenseitig, tauschten Ideen aus und fanden gemeinsam Lösungen für Herausforderungen. Durch die Freude am kreativen Arbeiten waren die ersten Berührungsängste kaum mehr spürbar und durch das handwerkliche Tun wurde das Gemeinschaftsgefühl gestärkt.
Ein besonderes Highlight des Projekts war die Präsentation der entstandenen Produkte bei einem Frühlingsmarkt am 27. März 2026. Dort hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, ihre Werke einem größeren Publikum zu zeigen und zu verkaufen. Die positive Resonanz der Besucherinnen und Besucher war für alle Beteiligten eine wertvolle Bestätigung ihrer Arbeit.
Der Erlös des Marktes wird für einen guten Zweck gespendet, was dem Ganzen eine zusätzliche Bedeutung verleiht. Die Schülerinnen und Schüler konnten so nicht nur ihre Kreativität ausleben, sondern auch einen Beitrag für die Gemeinschaft leisten. Insgesamt zeigte dieses Projekt eindrucksvoll, wie wichtig Zusammenarbeit, Respekt und Inklusion im schulischen Alltag sind. Es bot allen Beteiligten die Chance, neue Erfahrungen zu sammeln, Vorurteile abzubauen und gemeinsam etwas Sinnvolles zu schaffen.
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