Unterwegs
Andiamo a Roma!

Wir, die 7C, sind nach Rom gefahren. Am 26.4. um 16:00 startete unsere Reise am Flughafen Wien. Nach der verspäteten Landung hatten wir unser erstes römisch-italienisches Erlebnis: eine Busfahrt vom Flughafen zum Bahnhof Roma Termini mit einem italienischen Busfahrer. Man hatte das Gefühl, es wäre ein Formel-1-Rennen! Trotz Driftings und rasanten Fahrmanövern sind wir sicher am Bahnhof angekommen! Öffitickets für die nächsten Tage haben wir auch gleich organisiert – und ab ins Hotel.
Tag 2: Tagwache 0700 – komplett erschöpft von der kurzen Nacht (von der Lautstärke her könnte man meinen, hier läge ein Hubschrauberlandeplatz daneben) gingen wir in unser Frühstückscafé und haben erfahren, wie ein richtig italienisches Frühstück aussieht: Kaffee, Brötchen, Süßes. Danach ging’s auf zu unserer ersten Sehenswürdigkeit: der Spanischen Treppe – im Frühling ein Traum! Danach gingen wir am Augustusmausoleum mit fliegendem Bagger vorbei zur Ara Pacis und bestaunten den Friedensaltar des Kaisers Augustus. Dann ging‹s vorbei an der Engelsburg (mit den gefühlt 1000 Taschen mit Katzenmotiv <3) zum Campo San Teutonico neben dem Petersdom. Die immense Warteschlange vor dem Petersdom veranlasste uns zu einer Mittagspause, um vor dem Anstehen zu Kräften zu kommen. Danach hieß es: ab zur Warteschlange – 45 Minuten später waren wir drinnen! Von der Pietà bis zum Baldachin des Bernini – manche haben sich sogar auf die Kuppel getraut. Danach ging’s zurück zum Hotel – jetzt hieß es chic machen für die Piazza Navona. Dort angekommen bestaunten wir zunächst den Vierströmebrunnen von Bernini – und dann hieß es: Pizza und Pasta für alle! Wirklich alle? Nein, denn sechs Burschen machten sich auf dem Weg zum Olympia-Stadion und schauten sich das Match Lazio Rom vs. Udinese an und machten im Anschluss die Erfahrung, dass die römischen Öffis ein bisschen special sind. Tag 3: Tagwache 0730: zuerst starteten wir mit einem Gruppenfoto vor dem Konstantinsbogen, dann inspizierten wir das Kolosseum. Danach ging’s ab zum Forum Romanum – nach einer Führung mit den wichtigsten facts erkundeten wir eigenständig den Palatin. Nach einem ausgedehnten Mittagessen (wir werden das Lokal nie vergessen!) machten wir uns auf zum Bunker Mussolinis in der Villa Torlonia. Nach einer Führung konnten wir uns noch das Casino Nobile anschauen, das zwischen 1925 und 1943 der Wohnsitz Mussolinis war. Nach Aufstylen im Hotel ging’s auf zum Trevibrunnen – erstaunlich, wie viele Menschen dort Platz haben!
Tag 4: Tagwache 0700: Mit der Metromare fuhren wir nach Ostia Antica und trafen gleich unseren Guide Jeanette. Sie führte uns 2,5 Stunden quer durch Ostia Antica und hat uns mit ihrem lebhaften Vortrag mitgerissen. Wir werden ihre Lieblingszahl nie vergessen! Nach Ostia Antica fuhren wir nur ein paar Stationen weiter – kurzer Fußmarsch und dann: Meer (und Essen)! Bisschen Schwimmen, bisschen Essen, bisschen Fußball – was will man mehr? Sogar ein bisschen Kicken mit einem Italiener war dabei! Nach der langen Rückfahrt gab es noch einen kleinen Wettlauf die Schreibmaschine hinauf (Denkmal des Vittorio Emmanuele) – was für eine Aussicht! Am Abend konnten wir Rom eigenständig erkunden.
Tag 5: unser letzter Tag – mittlerweile hörten wir die dauerhaft erklingenden Sirenen gar nicht mehr. Auf ging’s zu den Domitilla-Katakomben – bei einer Führung erkundeten wir die unterirdischen Gänge der Katakomben. Danach machten wir uns wieder auf den Weg in die Innenstadt – das Pantheon wartete auf uns! Wir skippten die lange Schlange und durften innerhalb von paar Minuten hinein. Gewaltiges Teil! Aber jetzt hatten wir wieder Hunger: also auf zu Pizza und Pasta und bisschen Shopping! Auch das Katzenasyl lag in der Nähe – nämlich beim Largo die Torre Argentina. Nachdem es Fr. Professor Brunner die letzten Male nicht gelungen war, das Katzenasyl zu besuchen, stand es dieses Mal als fixer Punkt an der Tagesordnung! Ein paar Schüler/innen besuchten daher mit ihr die römischen Miezen und durften zwei davon streicheln – eine war nicht ganz so begeistert. Letzter Punkt für diesen Tag: die Basilica Santa Maria Maggiore. Nach kurzem Warten (kein Vergleich zum Petersdom!) und vielen Polizeisirenen konnten wir uns die Basilica ansehen – und im Anschluss das sogenannte »Nevicata«-Eis essen, das an das Schneewunder zur Gründung der Basilica erinnern soll. Nun ging’s zurück zum Hotel: Koffer holen, Pipi-Pause, Ausruhen – dann eilten wir zum Shuttle, der uns zum Flughafen brachte. Um 23:05 landeten wir pünktlich am Flughafen Wien-Schwechat. Eine ereignisreiche und schöne Reise ist zu Ende gegangen!
A presto, Roma! <3
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